Hochzeitsfotos bei schlechtem Wetter

Ich glaube, das ist DAS Thema, über welches am häufigsten (meist von der Braut) gegrübelt wird – Wetter und Hochzeitsfotografie… Hm, sicher sollte man sich im Vorfeld ein bisschen über die Launen von Petrus erkundigen. Doch verrückt machen sollte man sich nicht. Denn erstens kann man nichts daran ändern

, zweitens ist es oft doch etwas anders als geglaubt und drittens ist auch schlechteres Wetter nicht unbedingt ein Nachteil – zumindest was die Hochzeitsfotos angeht.

Ein sonniger Tag ist das Optimum aller Hochzeiten. Das stimmt, wenn es um den Tag an sich, um die Gäste und euch als Brautpaar geht. Man hat gleich bessere Laune. Ein Hochzeitsfotograf allerdings mag es doch lieber etwas bewölkter. Warum? – Wo Licht ist, ist auch Schatten. Direktes Sonnenlicht zeichnet einen sehr harten Schatten in Gesichter etc.. Das führt oft zu nicht ganz so schönen Schattenwürfen unter der Nase, den Augen usw.. Darüber hinaus kneift man unbewusst die Augen etwas zusammen um die hellen Sonnenstrahlen zu bändigen. Eine Wolkendecken hingegen ist wie eine riesengroße weiche Lichtquelle, die alles gleichmäßig ausleuchtet.

Regen hingegen kann schnell zu einem Vorteil werden. Man schnappe sich einen Regenschirm oder gar Gummistiefel und schon hat man Hochzeitsfotos, die nicht jeder zu Hause hat. Werdet zu Kindern und springt ein bisschen in Pfützen herum. Diesen Tag erlebt ihr nur einmal. Es wäre schade ihn sich durch eine Lappalie wie das Wetter kaputt machen zu lassen. Und das Kleid braucht im besten Fall sowieso nicht mehr ;-).

Macht die Nachteile zu Vorteilen, wenn ihr über das Wetter auf eurer Hochzeitsfeier denkt.

Hier noch ein paar Hochzeitsbilder, die am letzten Wochenende geschossen wurden – bei schlechtem Wetter übrigens!

Hochzeitsfoto bei schlechtem Wetter
Mit Regenschirm auf Schloss Berge